Beauty-Lexikon

Inhaltsstoffe

Allantoin

Allantoin hat pflanzliche, hautberuhigende und weichmachende Komponente. Es kommt in pflanzlichen und tierischen Organismen als Endprodukt des Purinstoffwechsels vor. Allantoin wird aus Harnsäure gebildet. In der Kosmetik wird in Hautcremes, Duschgels, Sonnenschutzmitteln, Rasierwässern, Zahncremes und in Mitteln gegen übermäßige Schweißabsonderung und Hautirritationen eingesetzt. Allantoin unterstützt die Hautregeneration, bewirkt die Beschleunigung des Zellaufbaus, der Zellbildung und beruhigt die Haut. Diese Eigenschaften machen Allantoin zu einem wertvollen Wirkstoff, der Pflegeartikel sinnvoll erweitert.

Aloe Vera

Die in Aloe Vera enthaltenen wertvollen Enzyme, Vitamine, Aminosäuren und Mineralien verwöhnen feuchtigkeitsarme, müde und gerötete Haut und machen sie zart und weich. Aloe Vera wirkt vitalisierten, intensiv und versorgt die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit.

Aprikosenöl

Aprikosenöl wirkt dank seiner ungesättigten Fettsäuren und Vitamine pflegend und feuchtigkeitsbewahrend auf die Haut. Trockene und empfindliche Haut, die zu frühzeitigen Alterserscheinungen neigt, wird durch Aprikosenöl geglättet und zart. Zudem ist Aprikosenöl rein pflanzlich und damit unbelastet.

Blütenhonig

Blütenhonig vermittelt Wärme und Geborgenheit. Durch seine hochwertigen Inhaltsstoffe ist Honig besonders hautpflegend. Er ist sowohl antibakteriell als auch antioxidativ und beruhigt dadurch auch sensible Haut.

Haferextrakt

Haferextrakt ist ein wirksames Naturprodukt mit hautberuhigendem Effekt. Haferextrakt kann durch seine anitseptische Wirkung Rötungen und Hautreizungen vermindernd und so die Hautalterung verlangsamen.

Happy Bell

Happy Bell ist ein natürlicher Wirkstoffkomplex aus Mönchspfeffer und Antioxidantien. Bereits die alten Griechen verwendeten Mönchspfeffer zur Behandlung von Entzündungen und Hautreizungen, da er zur Förderung der Hautregeneration beiträgt. Happy Bell dringt tief in die Hautschichten ein und kann dort seine volle Wirkung entfalten. Dadurch schützt Happy Bell die Haut von innen heraus, so dass sie strahlender und glatter erscheint.

Ingwer

Ingwer ist reich an ätherischen Ölen und Scharfstoffen. Durch seine anregende Wirkung auf die Durchblutung ist Ingwer wärmend und stärkend. Ingwer ist als Wohlfühlpflege bekannt und hat zugleich einen antiseptischen und beruhigenden Effekt auf die Haut.

Mandelöl

Neben Aprikosenöl ist Mandelöl eines der wertvollsten Öle in der Kosmetik und für seine hautpflegenden Eigenschaften bekannt. Schon Cleopatra hat es für ihre Schönheitspflege verwendet. Mandelöl enthält Vitamin B und E und ist reich an Linolsäure, dadurch ist es gut verträglich und macht die Haut weich und zart.

Moringaöl

Das hochwertige Moringaöl, welches aus den Samen des Wunderbaums gewonnen wird, ist dank seiner Inhaltsstoffe auch ohne Konservierungsmittel lange haltbar und kann seine pflegenden Kräfte so voll entfalten. Dabei eignet es sich für jeden Hauttyp, da es nicht nur normale und trockene Haut mit Feuchtigkeit versorgt und ein Plus an Nährstoffen schenkt, sondern sogar entzündungshemmend und antibakteriell wirkt.

Mit seinem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen, dem Wirkstoff Zeatin und den zahlreichen Antioxidantien beweist das Moringaöl echte Jungbrunnen-Qualitäten. Während die Bildung von Kollagen angeregt wird, lassen sich dank der Inhaltsstoffe gleichzeitig kleine Falten und zarte Linien reduzieren und die Hautalterung verlangsamen. Zurück bleibt das Gefühl seidig zarter Haut.

Quelle: Melanie Wenzel: Moringa-Gesund und schön mit dem Nährstoffwunder, 2015.

Öle

Schon in der Antike schätzte man die kosmetische Wirkung der Pflanzenöle. Sie helfen der Haut durch ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und andere Wirkstoffe bei der Regeneration. Der Schutzfilm, den Öle bilden, bewahrt die Haut vor Feuchtigkeitsverlust sowie äußeren Umwelteinflüssen. Zu den wirksamsten Ölen zählen Aprikosenöl, Mandelöl, Orangenöl und Traubenkernöl.

Orangenöl

Der aromatische Duft des Orangenöls wirkt bei nervöser Unruhe ausgleichend und stimmungsaufhellend. Auf die Haut hat Orangenöl ähnlich wie Aprikosenöl eine antiseptische und zugleich beruhigende Wirkung.

Passionsblume

Die Pflanzenextrakte der Passionsblume sind sehr kostbar und für körperpflegende und beruhigende Eigenschaften bekannt. Passionsblume wird bei Unruhe und Reizbarkeit eingesetzt und wirkt sich positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden aus. Das wertvolle Öl wird aus dem Samen gewonnen. Die im Öl enthaltenen Flavonoide können freie Radikale, die im Stoffwechsel entstehen, unschädlich machen.

Sheabutter

Durch den hohen Gehalt an Vitamin E, Karotin und Allantoin ist Sheabutter besonders hautpflegend. Das enthaltende Allantoin wirkt fördernd auf den Zellaufbau und die Zellbildung und beruhigt die Haut. Durch ihre feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften sorgt Sheabutter für glatte und weiche Haut. Weitere Informationen zu Allantoin finden sich weiter oben.

Sojaöl

Ähnlich wie Aprikosenöl verhindert Sojaöl Sprödheit und Rissigkeit und macht trockene Haut weich und geschmeidig, da sie tief in die Hautschichten eindringt. Sojaöl lässt sich gut verteilen und zieht schnell ein. Der beachtliche Anteil von über 60 Prozent an ungesättigten Fettsäuren schützt die Haut zudem vor dem Austrocknen.

Traubenkernöl

Trauben sind für ihre antioxidative Wirkung bekannt. Traubenkernöl liefert der Haut wertvolle Inhaltsstoffe und schützt durch einen Schutzfilm vor freien Radikalen. Traubenkernöl hilft ähnlich Aprikosenöl der Haut, sich zu regenerieren und bewahrt zudem die Feuchtigkeit.

Vitaminkomplex E, C, und B5

Der wertvolle Vitaminkomplex E, C, und B5 wirkt gegen vorzeitige Hautalterung und bietet der trockenen Haut einen Schutz vor freien Radikalen und weiteren Umwelteinflüssen. Zudem verbessert der Wirkstoffkomplex die Hautfeuchtigkeit und macht so trockene Haut zart und geschmeidig. Die Kombination der Vitamine sorgt für eine verbesserte Wirkung.

Belastende Stoffe

Allergene Duftstoffe

Zu den häufigsten Auslösern von Allergien gehören Duftstoffe, Haarfarben und Konservierungsstoffe. In der Hitliste der Allergien steht die Duftstoffallergie sehr weit vorne. Menschen mit einer Duftstoffallergie oder sehr empfindlicher Haut haben es keineswegs leicht. Duftstoffe sind sehr weitverbreitet. Selbst Toilettenpapier wird teilweise mit solchen wohlriechenden Substanzen „aufgewertet“. Eine allergische Reaktion auf ein Parfüm lässt sich vergleichbar einfach aufdecken: Die Haut reagiert nämlich an den Stellen, die mit dem Duft besprüht worden. Zu den typischen Allergiemerkmalen gehören juckende Haut, Schuppen und kleine Bläschen. Wer auf ein Parfüm sensibel reagiert, sollte daher den Duft wechseln oder zu Produkten mit natürlichen Duftträgern wie z.B. Patschuli oder Aprikosenöl.

Alkohol

Eine farblose, geruchslose, brennbare Flüssigkeit, die vielfältig als Lösungsmittel z. B. für Fette, Öle, Harze und die Lackherstellung eingesetzt wird. Alkohol wirkt keimtötend und konservierend und ist häufig in Kosmetika zu finden, speziell in Gesichts- oder Haarwässern, aber auch in Mundspülungen, Hautpflegeprodukten, Medikamenten. Mundspülungen mit einem Alkoholgehalt von über 25% stehen im Verdacht, für Mund-, Zungen- und Rachenkrebs verantwortlich zu sein. Alkohol trocknet Ihre Haare und Haut aus und verursacht Risse in der Hautoberfläche, so dass diese anfälliger für Umwelteinflüsse wird.

Mineralöl

Mineralöl ist eine Sammelbezeichnung für, aus Rohöl gewonnene, flüssige Produkte. Zu den Mineralölen zählen u.a. Benzin, Diesel- und Heizöl. Mineralöl wird in der Kosmetik gerne als billiger Rohstoff verwendet. Es verschliesst die Haut luftdicht und bildet einen okklusiven Film. Durch den Verschluss der Talgdrüsen kann es zu Entzündungen, Mitessern oder unreiner Haut kommen. Die bessere Alternative sind hier natürliche Öle, wie z.B. Mandelöl oder Aprikosenöl.

Parabene

Parabene sind sehr weit verbreitete Stoffe. Sie töten Mikroorganismen ab, deswegen werden sie in Kosmetika und Lebensmitteln als Konservierungsmittel eingesetzt. Cremes, Lippenstifte, Seifen, Sonnenschutzmittel, Enthaarungscremes und andere Schönheitsprodukte werden durch sie haltbar gemacht. Auf der Haut aufgetragen, verlieren die Parabene ihre konservierenden Eigenschaften nicht und können Allergien hervorrufen. Eine wirksame Alternative ist hier natürliches Allantoin, das die Haut nicht belastet.

Paraffine

Als Paraffine wird eine Gruppe von künstlichen Stoffen bezeichnet, deren Basis Erdöl ist. Da sie sehr günstig hergestellt werden können, ersetzen sie hochwertige pflanzliche Öle. Man findet sie in Cremes, Seifen, Bade Ölen und Lippenpflegestiften. Die bekanntesten Paraffine, Vaseline und Mineralöl, sorgen für ein seidig-weiches Gefühl beim Auftragen. Allerdings lösen sie genau das Gegenteil aus: Der Paraffin-Film legt sich über die Haut und verschliesst die Poren. Die natürliche Funktion wird gestört.

Silikone

Silikone werden auf Grund ihrer einzigartigen Eigenschaften in vielen Bereichen eingesetzt, ob Brustvergrösserungen oder den Fugen im Badezimmer. In Haarspülungen und Shampoos erzielen sie genau denselben Effekt. Der Stoff legt sich wie ein Film um die Haare und füllt brüchige Stellen auf. Danach sind sie geschmeidiger und lassen sich besser kämmen. Durch häufiges Waschen können sich die Silikone jedoch anreichern, die Haare werden schwer und schlapp. Herauswaschen lassen sich die Stoffe mit einem silikonfreien Shampoo. In Cremes wirkt der Stoff wie ein Falten-Füller, dadurch, dass er die Haut verschliesst.

Synthetische Farbstoffe

Einige der Farbstoffe sind nur für den kurzfristigen Kontakt mit der Haut erlaubt, jedoch befinden sich auch Lebensmittelfarbstoffe darunter. Verwendet werden auch Azofarbstoffe, von denen einige in Verdacht stehen, aromatische Amine freizusetzen, die giftig sind und als krebserregend gelten. Sie sind nicht nur in Gesichtskosmetik oder Haartönungen enthalten, sondern sind in fast jedem Produkt vorhanden, welches eine „peppige“ Farbe hat und nicht durchsichtig ist. Farbstoffe müssen als Inhaltsstoffe in Kosmetik mit ihrer Cl (= Colour)-Nummer angegeben werden. Die für die Kosmetikindustrie zugelassenen Farbstoffe sind in einer Positivliste vermerkt.